Freie Texterin und Autorin

MELANIE

WILDT

Blog

Freie Texterin und Autorin

MELANIE

WILDT

Blog

Freie Texterin und Autorin

MELANIE

WILDT

Blog

03.02.2026

Lesedauer 5 Min.

Lesedauer 5 Min.

Müssen Texter*innen jetzt Techster*innen werden?

text
text
text

Müssen Texter*innen jetzt super viel technisches Zeug lernen, damit sie weiter arbeiten können?

Meine persönliche Erfahrung bisher: Ich denke, es ist falsch zu glauben, dass Texterinnen, Copywriterinnen, Contentstrateginnen, Storytellerinnen – oder wie wir alle heißen – jetzt plötzlich IT-Boys und Girls werden müssen.

Denn wer seine Arbeit über seine Tools definiert, hat ein ganz anderes Problem. Allein die Nutzung LLM-gestützter KI-Anwendungen zu verkaufen oder anzubieten, oder Daniela-Düsentrieb-mäßig mit n8n eine surrende Contentmaschine zu basteln, ist nicht der kreative Teil deiner Arbeit.

Dann solltest du bei OpenAI oder n8n fragen, ob sie noch Vertreterinnen brauchen. „Es saugt und bläst das n8n, wo Vatti sonst nur schrubben kann.“

Und pssst: Sich jetzt zu versuchen, mit den ganzen Softwareentwicklern ins Rennen zu begeben, die auch gerade ne Menge durchmachen und sich neustrukturieren müssen: Blöde Idee, ich glaube die haben einen kleinen v0r5prun6.

Was in unserem Gewerk zählt, ist immer noch der inhaltliche und sprachliche Input, den du reinschüttest. Gehirnschmalz (schreckliches Wort übrigens – warum ausgerechnet Schmalz?) bleibt das wichtigste Asset.

Und um darauf zurückzukommen, wie wir denn nun arbeiten müssen:
Alles, was jemand anders schneller kann als du, weil es ein klar definierter und wiederholbarer Vorgang ist, den du trotzdem lieber langsamer per Hand auf oder in Papyrus ausführst, wird für dich zum Wettbewerbsnachteil. Feddich, da kannste nix machen.

(Aber fear not, my friend, denn ist dir schonmal aufgefallen, dass diese ganzen Tools mittlerweile sprachgesteuert sind, und dass das zufällig deine Expertise ist?)

Und zu guter Letzt: Ausdenken, ausprobieren, prüfen und entscheiden – all das geschieht weiterhin ohne Tools und Technik.

Funfact zum Schluss: Anthropic und Open AI stellen seit einiger Zeit "Storyteller" für viel Geld ein.

Makes you think, ne.

Müssen Texter*innen jetzt super viel technisches Zeug lernen, damit sie weiter arbeiten können?

Meine persönliche Erfahrung bisher: Ich denke, es ist falsch zu glauben, dass Texterinnen, Copywriterinnen, Contentstrateginnen, Storytellerinnen – oder wie wir alle heißen – jetzt plötzlich IT-Boys und Girls werden müssen.

Denn wer seine Arbeit über seine Tools definiert, hat ein ganz anderes Problem. Allein die Nutzung LLM-gestützter KI-Anwendungen zu verkaufen oder anzubieten, oder Daniela-Düsentrieb-mäßig mit n8n eine surrende Contentmaschine zu basteln, ist nicht der kreative Teil deiner Arbeit.

Dann solltest du bei OpenAI oder n8n fragen, ob sie noch Vertreterinnen brauchen. „Es saugt und bläst das n8n, wo Vatti sonst nur schrubben kann.“

Und pssst: Sich jetzt zu versuchen, mit den ganzen Softwareentwicklern ins Rennen zu begeben, die auch gerade ne Menge durchmachen und sich neustrukturieren müssen: Blöde Idee, ich glaube die haben einen kleinen v0r5prun6.

Was in unserem Gewerk zählt, ist immer noch der inhaltliche und sprachliche Input, den du reinschüttest. Gehirnschmalz (schreckliches Wort übrigens – warum ausgerechnet Schmalz?) bleibt das wichtigste Asset.

Und um darauf zurückzukommen, wie wir denn nun arbeiten müssen:
Alles, was jemand anders schneller kann als du, weil es ein klar definierter und wiederholbarer Vorgang ist, den du trotzdem lieber langsamer per Hand auf oder in Papyrus ausführst, wird für dich zum Wettbewerbsnachteil. Feddich, da kannste nix machen.

(Aber fear not, my friend, denn ist dir schonmal aufgefallen, dass diese ganzen Tools mittlerweile sprachgesteuert sind, und dass das zufällig deine Expertise ist?)

Und zu guter Letzt: Ausdenken, ausprobieren, prüfen und entscheiden – all das geschieht weiterhin ohne Tools und Technik.

Funfact zum Schluss: Anthropic und Open AI stellen seit einiger Zeit "Storyteller" für viel Geld ein.

Makes you think, ne.

Müssen Texter*innen jetzt super viel technisches Zeug lernen, damit sie weiter arbeiten können?

Meine persönliche Erfahrung bisher: Ich denke, es ist falsch zu glauben, dass Texterinnen, Copywriterinnen, Contentstrateginnen, Storytellerinnen – oder wie wir alle heißen – jetzt plötzlich IT-Boys und Girls werden müssen.

Denn wer seine Arbeit über seine Tools definiert, hat ein ganz anderes Problem. Allein die Nutzung LLM-gestützter KI-Anwendungen zu verkaufen oder anzubieten, oder Daniela-Düsentrieb-mäßig mit n8n eine surrende Contentmaschine zu basteln, ist nicht der kreative Teil deiner Arbeit.

Dann solltest du bei OpenAI oder n8n fragen, ob sie noch Vertreterinnen brauchen. „Es saugt und bläst das n8n, wo Vatti sonst nur schrubben kann.“

Und pssst: Sich jetzt zu versuchen, mit den ganzen Softwareentwicklern ins Rennen zu begeben, die auch gerade ne Menge durchmachen und sich neustrukturieren müssen: Blöde Idee, ich glaube die haben einen kleinen v0r5prun6.

Was in unserem Gewerk zählt, ist immer noch der inhaltliche und sprachliche Input, den du reinschüttest. Gehirnschmalz (schreckliches Wort übrigens – warum ausgerechnet Schmalz?) bleibt das wichtigste Asset.

Und um darauf zurückzukommen, wie wir denn nun arbeiten müssen:
Alles, was jemand anders schneller kann als du, weil es ein klar definierter und wiederholbarer Vorgang ist, den du trotzdem lieber langsamer per Hand auf oder in Papyrus ausführst, wird für dich zum Wettbewerbsnachteil. Feddich, da kannste nix machen.

(Aber fear not, my friend, denn ist dir schonmal aufgefallen, dass diese ganzen Tools mittlerweile sprachgesteuert sind, und dass das zufällig deine Expertise ist?)

Und zu guter Letzt: Ausdenken, ausprobieren, prüfen und entscheiden – all das geschieht weiterhin ohne Tools und Technik.

Funfact zum Schluss: Anthropic und Open AI stellen seit einiger Zeit "Storyteller" für viel Geld ein.

Makes you think, ne.

Melanie Wildt / Freie Texterin und Autorin
Follow me: LinkedIn
Impressum & Datenschutz

Melanie Wildt
Follow me: LinkedIn
Impressum & Datenschutz

Melanie Wildt
Follow me: LinkedIn
Impressum / Datenschutz